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Blogparade: Boykott der Fußball-EM in der Ukraine

Das Thema schwirrte vor einiger Zeit intensiv durch die Social Networks wie Facebook etc. – die Straßentiere in der Ukraine wurden für die EM von den Straßen “entsorgt”. Irgendwie scheint das Thema inzwischen ein wenig in den Hintergrund geraten zu sein. Vielmehr geht es in den Medien mehr um die inhaftierte ehemalige Oppositionspolitikerin Julija Timoschenko.

Ich persönlich kann mir die vielen Bilder, die es von den Tötungsaktionen der Hunde und Katzen gibt, nicht mehr ansehen. Ich weiß, dass ich persönlich daran innerlich zerbreche. Aber das Thema totschweigen will ich auch nicht.

Ich schließe mich daher der Blogparade: Boykott der Fußball-EM in der Ukraine mit diesem Blogeintrag an.

Wikipedia gibt folgende Auskunft zur Urkaine:
Die Ukraine ([ukʀaˈiːnə], [uˈkʀaɪ̯nə]; ukrainisch Україна/Ukrajina; russisch Украина/Ukraina) ist ein Staat in Osteuropa. Sie grenzt an Russland im Nordosten, Weißrussland im Norden, Polen, Slowakei und Ungarn im Westen, Rumänien und Moldawien im Südwesten sowie an das Schwarze Meer und Asowsche Meer im Süden. Die Hauptstadt ist Kiew. Die Ukraine verfügt nach Russland über das flächenmäßig zweitgrößte Staatsgebiet in Europa und ist damit der größte Staat, der ausschließlich in Europa liegt. Seit der Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 ist die Ukraine unabhängig. Ein baldiger EU-Beitritt wird zwar seitens der ukrainischen Regierung angestrebt, eine Entscheidung hierüber seitens der EU-Institutionen ist jedoch zurzeit nicht absehbar.

Als das Thema “Tötung der Straßenhunde und -katze in der Urkaine für die Fußball-EM” im Blickpunkt stand, gab es viele Proteste und eine zeitlang sah es aus, als ob es kleine Erfolge geben würde. Den aktuellen Stand, muss ich zugeben, habe ich gar nicht mehr mitbekommen, weil das Thema nicht mehr so häufig auftaucht und nicht mehr so heftig diskutiert wird.

Es gibt ja den Spruch “Andere Länder, andere Sitten” – aber ich kann nicht verstehen, warum die Ukraine und damit meine ich eher die Regierung und nicht die Menschen der Ukraine, meint Tötung von Lebewesen sei mit etwas wie der Fußball-EM zu rechtfertigen. Denn es gibt tierliebe Menschen, die die Hunde und Katzen von den Straßen holen, um ihnen bis nach der EM einen sicheren Unterschlupf zu geben.

Nicht die Hunde und Katzen sind Schuld, dass sie zu Tausenden auf den Straßen leben, sondern es ist wieder der Mensch, der nichts gegen Vermehrung der Tiere getan hat und die Tiere müssen es jetzt mit ihrem Leben bezahlen. Ein hoher Preis wie ich finde.

Da ich sowieso den Hype um Fußball nicht nachvollziehen kann, werde ich diese Fußball-EM wie immer auf meine Art boykottieren – ich guck mir lieber einen Film oder die Folge einer Serien an anstatt die Fußballspiele.

4 Comments

  1. Man muss aber auch einfach akzeptieren können, dass im Osten eine funktionale Sicht auf Tiere vertreten wird. Jedenfalls wenn es sich nicht um das eigene Haustier handelt. Da fehlen ein paar Jahrzehnte PETA um ein anderes Bewusstsein zu schaffen.

  2. …nein, dass trifft leider nicht zu. Es fehlen nicht ein paar Jahrzehnte PETA. Es fehlen ein paar Windungen. Ihnen fehlt die entsprechende Empathie, nicht so vehement, wie es bei den Asiaten der Fall ist, aber immerhin genug um solche Massaker zu veranstalten.
    Und weiter, Stella, man muss es nicht akzeptieren können, und schon gar nicht einfach, die funktionale Sicht auf Tiere.
    Entweder muss man es akzeptieren oder man kann es akzeptieren weil…
    Ein kleiner Unterschied, den du nicht zu kennen scheinst.
    …im Osten, dass ich nicht lache. Dorthin kannst Du 100 Jahre PETA stationieren, sie wären ein Zahnrad ohne Anschluss, sprich, es dreht sich im Leerlauf.

  3. Pingback: Blogparade: Boykott der Fußball EM in der Ukraine | Unsere lieben Haustiere

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