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Ergebnis der ersten Blogparade / Outcome of the first blog carnival

Mitte Mai hatte ich zur ersten von mir gestarteten Blogparade aufgerufen. Als Thema hatte ich mir Katzen und wie sie uns als Halter in der Pfote haben ausgesucht. Ohne genau zu wissen, ob es andere Katzenhalter gibt, die zu diesem Thema etwas schreiben würden.

Es lief alles ein wenig schleppend, obwohl viele die Einladung im Blog und bei Facebook gesehen bzw. gelesen hatten. Ein englischsprachiger Beitrag ist leider nicht erfolgt.

Zwei Katzenhalter haben beschrieben, wie Ihre Katze(n) sie in der Pfote hat.

Da ist zum einen Sally von Wolfgang. Sallys Wünsche bleiben Wolfgang nicht verborgen, sondern sind gut „lesbar“. Sally hat Wolfgang sogar so gut um die Pfote gewickelt, dass sie neben seinem Schreibtisch einen eigenen mit einer weichen Decke ausgestatteten Arbeitsplatz hat. Seitdem verzichtet Sally großzügig darauf, die Arbeitsunterlagen zu besetzen.

Zum anderen sind da der Digge, Winnie und Fussel von FusselCat. Jede der drei Katzen hat ihre Eigenheiten, um das zu erreichen, was sie erreichen wollen.

Der Digge fordert nie, wenn er etwas möchte. Er setzt sich mucksmäuschenstill vor seinem Fressnapf und hypnotisiert ihn, bis da was drin ist. Will er beschmust werden, setzt er sich wieder ganz still neben seine Menschen und wartet ab.

Ganz anders Winnie. Sie fordert aufdringlich und unermüdlich.

Fussel, die dritte Katze im Bunde, fordert nie. Sie zeigt ihre Menschen aber deutlich was, wann und wo sie etwas möchte. Ist allerdings nicht auf Futter oder Leckerchen bezogen, sondern eher auf eine Bürsteinheit.

Wenn ich jetzt noch unsere drei Haustiger – Charlie, Sammy und Tiffy – dazu nehmen, wird schon bei dieser doch relativ kleinen Anzahl von Katzen klar, dass kein Halter dem Charme seiner Katze(n) entkommen kann :-).

Vielen Dank an die Teilnehmer meiner ersten Blogparade! Ich hoffe, die nächste hat mehr Schwung.

In mid-May I started my very first own blog carnival. As the topic, I decided on cats and how they have us owner in their paws. Without knowing whether other cat owners who would write something on this topic.

It all went a little slow, although many had seen or read the invitation to the blog carnival in the blog and on Facebook. No English post was submitted.

Two cat owners have described how their cat(s) have them in their paws.

There is Wolfgang’s Sally. Sally’s wishes are not hidden Wolfgang, as Sally is easy to “read”. Sally wrap Wolfgang so good around her paw that she her own workstation besides his desk, equipped with a soft blanket. Since then, Sally generously waived occupying the working documents.

Next, there are der Digge, Winnie and Fussel from FusselCat. Each of the three cats has its own characteristics to achieve what they want to achieve.

Der Digge never demands when he wants something. He sits perfectly still in front of his bowl and hypnotizes it until something he wants is filled in. When he wants to be cuddled, he sits down quietly next to his owners and waits.

Winnie is quite different. She demands intrusive and unresting.

Fussel the third cat in the group never demands. She shows her owners clearly what, when and where she wants something. However, it is not related to food or treats, but rather to a brushing session.

If I now take our three cats – Charlie, Sammy and Tiffy – into count, it is obvious that even by this relatively small number of cats is clear that no cat owner can escape the charm of his cat(s) :-).

Many thanks to the participants of my first blog carnival! I hope the next has more drive.

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Teilnehmerbericht zur Blogparade / Blog Carnival

Foto: privat

Foto: privat

Bei uns zu Hause leben drei Katzen, der Digge ist 2002 zu uns gekommen, wild auf einem Bauernhof geboren, kam er plötzlich ca. 1 Jahr alt zu uns in die Wohnung, legte sich auf einen Sessel und blieb wie selbstverständlich. Obwohl er nie zuvor eine Menschenhand gespürt hatte, konnte ich von Anfang an mit ihm machen, was ich wollte. Das tat ich dann auch, er wurde kastriert 🙂 Unser Digger fordert nie, wenn er etwas möchte, z. B. neues Fressen oder Naschis, setzt er sich mucksmäuschenstill vor seinem Fressnapf und hypnotisiert ihn, bis da was drin ist, will er beschmust werden, setzt er sich wieder ganz still neben uns und wartet ab. Streichelt man ihn dann übers Köpfchen, schmeißt er sofort seine Schnurrmaschine an.

Foto: privat

Foto: privat

Winnie habe ich 2004 ausgesetzt mit ca. 10 Wochen im tiefsten Wald gefunden. Sie ist unsere kleine Diva und die fordert, aufdringlich und unermüdlich. Wenn es ums Fressen geht, geht es eigentlich noch, hier streicht sie einem um die Füße und maunzt, geht es aber ums Schmusen, kennt sie keine Gnade, maunzen, quaken, mit dem Köpfen stupsen, mit den Pfötchen scharren bis hin zum zärtlichen Knabbern an der Hand ist alles möglich. Hat sie dann erst einmal ihren Willen bekommen, darf ihr nichts und niemand in die Quere kommen und wehe ich bewege mich. Abends beim Fernsehen liegt sie dann auf dem Rücken wie ein Baby in meinem Arm. Kreischt ihre Artgenossen weg und will nur mich. Das geht durchaus bis zu 2 Stunden so. Der Vorteil daran ist, wenn ich ins Bett gehe, sind Arme und Beine schon eingeschlafen.

Foto: privat

Foto: privat

Unsere Fussel ist vor knapp 2 Jahren zu uns gekommen, 14 Jahre alt und ausgesetzt, vielleicht weil es gesundheitlich so eine kleine Problemkatze war. Auch sie fordert nie, zeigt uns aber deutlich was, wann und wo sie etwas möchte. Fressen und Naschis interessiert sie (leider) nicht. Möchte sie aber gebürstet werden, passt sie einen ab, läuft einem vor die Füße ab ins Bad und springt auf den Wäschekorb. Das erinnert mich immer so an Hundeausstellungen, wenn kleine Hunde auf ihrem Tisch stehen und „hübsch“ gemacht werden. Ist übrigens sehr praktisch da rückenfreundlich. Möchte sie gestreichelt und beschmust werden, fängt sie einen wiederum ab, läuft einem vor die Füße, ab ins Schlafzimmer und rauf aufs Bett, guckt einen an und flüster zärtlich (hört sich blöd an, ist aber so) dann ist sie soone richtig kleine Sabbeltasche und dann geht`s los. Mit dem Köpfchen stupsen, schnurren, den Kopf zur Seite legen und sich das Ohr im wahrsten Sinne des Wortes kneten lassen.

Vielen Dank an FusselCat für den Beitrag zur Blogparade!

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Blogparade / Blog Carnival

Nachdem ich an verschiedenen Blogparaden zu ganz unterschiedlichen Themen teilgenommen habe, habe ich mir überlegt, eine eigene Blogparade zu starten.

Für alle, die noch nicht wissen, was eine Blogparade ist. Hier eine gute Erklärung: www.blog-parade.de/faq/

Als Katzenhalterin ist es für mich eigentlich nicht schwer, ein schönes Thema zu finden. Ich habe mich für

Sie haben uns in ihrer Pfote

Was macht Ihre/Deine Katze, wenn sie etwas von Ihnen/Dir will?

entschieden.

Da der Miscellaneous-Blog zweisprachig – Deutsch, Englisch – ist, würde ich mich auch sehr über englischsprachige Beiträge freuen.

Teilnehmen kann natürlich jeder. Sollte jemand keinen eigenen Blog haben, kann man den Blogparade-Beitrag auch gern an misc (at) mis-cel-la-ne-ous.de schicken und ich stelle den Artikel hier ein. Allerdings sind dann Angaben, wie der vollständige Name (Namen werden natürlich nicht vollständig im Artikel genannt) und eine gültige E-Mail-Adresse notwendig.

Die Blogparade läuft bis Samstag, 15.06.2013. Alle Teilnehmer bitte ich, die Kommentarfunktion unter diesem Artikel zu nutzen und ihren Link dort einzustellen. Nach Ende der Blogparade werde ich bis Ende Juni eine kleine Zusammenfassung aus allen Beiträgen zu erstellen.

As I have participated in different blog carnivals on very different subjects, I thought I could start my own blog carnival.

For those who do not know what a blog carnival is, here is a short explanation: en.wikipedia.org/wiki/Blog_carnival#B

As a cat owner, it is not difficult to come up with a nice topic. I have decided on

They have us in their paws

What does your cat(s) do to get your attention?

As the Miscellaneous blog is in German and English, I hope for some English writing participants.

Everyone can participate. If someone does not have an own blog, feel free to send your blog carnival article to misc (at) mis-cel-la-ne-ous.de. The full name (the full name will not be used in the article) and a valid email address are required.

The blog carnival runs until Saturday, June 15, 2013. All participants should use the comment function beneath this article to post the link to their article. After the blog carnival, I will write up a short summary of all articles.

Hier ist mein Beitrag: / This is my article:

Unsere drei Katzen haben ähnliche, aber doch unterschiedliche “Methoden” uns darauf aufmerksam zu machen, was bzw., dass sie etwas von uns wollen.

blogparade-blog carnival-002Charlie (11 Jahre) umschmust und umkuschelt uns, egal, wo wir gerade sind. Allerdings dürfen wir nicht darauf hereinfallen zu glauben, dass er gestreichelt werden will :-). Streicheln in so einer Situation wird mit einem Pfotenschlag quittiert. Wenn Charlie unsere Aufmerksamkeit hat, maunzt er und setzt sich dorthin, wo er “es” haben will. Anhand der Stelle, an der er sitzt, wissen wir dann schnell, was er von uns erwartet – ein bestimmtes Leckerchen z. B.

 

 

 
blogparade-blog carnival-001Sammy (12 Jahre) ist, wenn er etwas von uns haben will, aufdringlicher. Sitzen wir, z. B. am Schreibtisch, steht oder sitzt Sammy so vor einem auf dem Schreibtisch, dass an Weiterarbeiten nicht zu denken ist. Sammy maunzt dann sehr fordernd und hört erst dann auf, wenn er das bekommen hat, was er wollte. Versucht man, Sammy zu ignorieren, dann nibbelt er eine auch schon mal am Arm an.

Kommen wir in die Nähe des Katzenzimmers und Sammy ist nach was zu “knabbern”, wird man lautstark angemaunzt und Sammy läuft einem so über die Füsse, dass es schwierig wird, sicher ins Katzenzimmer zu gelangen, um die gewünschte TroFu-Ration in das Futterschälchen zu füllen.

blogparade-blog carnival-003Tiffy (6 Jahre) zeigt keine Zurückhaltung, vor allem, wenn es darum geht, dass sie ein Leckerchen haben will. Tiffy maunzt lautstark und, wenn man nicht zeitnah reagiert, tippt sie einen auch mit ihrer Pfote an. Reagiert man, dann immer noch nicht schnell genug, fährt Tiffy leicht die Krallen aus und tippt etwas heftiger auf den Arm. Mit den Krallen hat sie auf jeden Fall die volle Aufmerksamkeit.

Ist Tiffy in einem anderen Zimmer und will etwas, dann ruft sie uns ausdauernd. Wenn einer von uns dann zu ihr geht, wird man freudig mit Maunzern begrüßt und Tiffy kuschelt jede in der Nähe befindliche Ecke an :-).

Unsere Katzen zeichnet ihre Ausdauer aus. Sie haben in der Regel den längeren Atem und wir geben ihnen dann doch, was sie wollen.