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Katzenstudie – Tiffy


Name: Tiffy
Geschlecht: Katze (kastriert)
Geburtsdatum: wahrscheinlich im August 2007
Geburtsort: Deutschland
Fellfarbe: schwarz
besonderes Merkmal: weiße Härchen auf der Brust

Ende Januar 2008 ist Tiffy bei uns eingezogen. Bei ihrem Einzug war Tiffy geschätzt 6 Monate alt. Tiffy haben wir über die Tierhilfe Niederrhein e.V. gefunden. Tiffy war zusammen mit mehreren anderen Katzen aus schlechter Haltung geholt worden.

Da Tiffy zu dem Zeitpunkt noch keinen Namen hatte, sie aber einen für die Kartei des Vereins brauchte, bekam Tiffy den Namen Tiffy. Wir haben den Namen nicht geändert, denn für uns war er ein Wink des Schicksals. Unser Sternenkater Samson hat uns Tiffy geschickt (siehe Sesamstraße – Samson und Tiffy).

Am Tag ihres Einzugs hatte Tiffy ihre erste Impfung bekommen. Leider hatte Tiffy aber einen fieberhaften Virusinfekt, der durch unseren Tierarzt erst mit Antibotika und dann mit homoöpathischen Mitteln behandelt wurde und schnell abgeklungen ist. Nach ihrer Genesung wurde die Impfung wiederholt.

Tiffy ist eine wunderschöne schwarze Katze, die wie die meisten schwarzen Katzen ein paar weiße Haare direkt auf der Brust hat.

Im Mai 2008 wurde Tiffy kastriert. Bis zu diesem Zeitpunkt hat es keinerlei Anzeichen für eine Rolligkeit gegeben und der Zeitpunkt paßte perfekt. Nach der OP hatte Tiffy einen geschorenen Bauch und tolles desinfizierendes silbernes Spray drauf. Am Abend hatte Tiffy das Spray komplett abgeleckt. Am unteren Ende der OP-Naht hatte Tiffy wohl ein paar Mal zu kräftig an den Fäden gezogen, dort dauerte die Heilung ein paar Tage länger, aber es war nichts schlimmes.

Tiffy ist zum einen sehr anhänglich, zum anderen aber auch sehr schüchtern. Fremde mag sie so gar nicht und auch bei mir nimmt sie regelmäßig Reißaus ;-). Wenn mein Mann aber auf Geschäftsreise ist, dann habe ich das Vergnügen und die Möglichkeit Tiffy oft zu streicheln und zu schmusen. Sie kommt dann auch von allein regelmäßig zu mir.

Auch, wenn Tiffy schüchtern ist, so ist sie, wie es von einer Katze erwartet wird, neugierig. Sie untersucht ihr Fremdes mit größter Vorsicht. Ist sie sich sicher, dass keine Gefahr droht dann wird das Fremde untersucht und auch bespielt.

Tiffy spielt sehr gern. Sie liebt ihren Da Bird, aber auch ihren Cat Catcher. Sie flitzt hinterher und schafft es den Da Bird oder auch den Cat Catcher schneller zu kriegen als wir als Dosis reagieren können. Sie hat also regelmäßig ihre Jagderfolge. Sie mag es aber auch mit ihrer gestrickten Baldrianmaus zu spielen. Die Maus wird bekuschelt und beschmust und mit den Pfoten bearbeitet.

Tiffy hält sich viel im Arbeitszimmer auf und liegt gern in einem der Kartons, in ihrem kuscheligen Katzenbettchen oder oben auf dem Kratzbaum.

Aber auch das „Katzenzimmer“ mit Kratzbaum und Heizungsliege ist ein beliebter Aufenthaltsort für Tiffy. Im Katzenzimmer kann sie von Kratzbaum, der direkt unter dem Fenster steht die Umgebung gut beobachten. Sonnenbäder stehen auch hoch im Kurs.

In 2008 ist Tiffy gar nicht in den Garten gegangen. Sie hatte auch in unserer Gesellschaft immer einen starken Drang reinzugehen. Wir haben nach ein paar Versuchen es gelassen, Tiffy mit nach draußen zu nehmen. In 2009 hat sie sich dann langsam rausgetraut. Wahrscheinlich hat sie Sammy immer wieder draußen gesehen und wollte wissen, was draußen so interessant ist. Inzwischen wagt sie sich sogar mehr als 2 Meter von der „sicheren“ Terrassentür weg in den Garten. Der Garage hat sie auch schon einige Besuche abgestatt.

Beim Futter ist Tiffy ein wenig mäkelig. Anfangs hat Tiffy mit Heißhunger verschiedene Sorten von animonda gefressen. Irgendwann war dann Schluß damit. Und nur durch einen Zufall sind daraufgekommen, dass Tiffys neues Lieblingsfutter die Hühnerschenkel von almo nature sind, aber wirklich nur die Hühnerschenkel. Wir bieten Tiffy regelmäßig auch andere Naßfuttersorten an, aber bisher hatten wir noch keinen Erfolg. Also stehen die Hühnerschenkel auf den Speiseplan. Trockenfutter mag Tiffy überhaupt nicht. Wie die meisten Katzen auch, steht Tiffy auf die Katzensticks von Aldi Süd.

Insgesamt gesehen ist Tiffy durch und durch Katzenmädchen :-). Sie ist hat ihren eigenen Kopf, genießt es, wenn es ihr paßt gekrabbelt und geschmust zu werden. Sie spielt viel und mag es „Center of Attention“ zu sein.

Quelle: Blog: Meine Katze und ich

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Katzenstudie – Sammy


Name: Sammy
Geschlecht: Kater (kastriert)
Geburtsdatum: irgendwann im Mai 2001
Geburtsort: wahrscheinlich Deutschland
Fellfarbe: getigert, mit weißen Pfötchen und weißen Latz

Im Dezember 2006, kurz vor Weihnachten, ist Sammy bei uns eingezogen. Sammy ist ein Secondhand-Kater. Eigentlich sollte Sammy noch vor Weihnachten ins Tierheim gegeben werden.

Sammy wurde von seinen vorherigen Besitzern abgegeben, weil er zu diesem Zeitpunkt schon etwa 1,5 Jahre unsauber war und Sammys Unsauberkeit nicht in den Griff bekommen wurde.

Der tatsächliche Auslöser für Sammys Unsauberkeit ist uns leider nicht bekannt. Wir wissen nur, dass Sammys Hauptbezugsperson von jetzt auf gleich ausgezogen ist und Sammy dadurch verunsichert wurde.

Sammy ist sehr menschenbezogen und ist nach dem Verlust seiner Hauptbezugsperson sogar abends mit rausgegangen, wenn mit den Hunden Gassi gegangen wurde.

Die ersten Tagen bei uns waren für Sammy wahrscheinlich sehr schrecklich. Er war in einer für ihn fremden Umgebung, in der bereits ein anderer Kater lebte, der ihn nicht mit offenen Pfötchen empfangen hat, sondern ihn von Anfang an bedrängt hat. Sammy kannte sich bei uns nicht aus und sein altes Katzenbettchen hat im den Verlust seiner gewohnten Umgebung und seiner Menschen auch nicht erleichtert.

Sammys Unsicherheit drückte sich leider in enorm starker „Undichtigkeit“ aus. Sammy hat die ihm angebotene Katzentoilette in „seinem“ Zimmer zwar benutzt, aber er hat an vielen Stellen im Katzenzimmer markiert.

Sammy ist dann nach ein paar Tagen aus dem Katzenzimmer „ausgezogen“ und hat die Küche als sein neues Zuhause bezogen. Er hat fast den ganzen Tag nur ganz oben auf einem Hängeschrank gelegen und sich möglichlichst wenig bewegt oder gezeigt, denn Charlie stand immer Gewehr bei Fuß, um Sammy anzugehen.

Mit einem kleinen, aber wirksamen Trick haben wir Sammy wenigstens vom Schrank runter auf den Backofen kriegen können. Er hatte dort ein Katzenbettchen und konnte von dort aus aus dem Fenster gucken und hatte auch die Küche, die Durchreiche ins Wohnzimmer und einen kleinen Teil des Flurs im Blick.

Obwohl der Backofen sein Hauptaufenthaltsort war, hat Sammy auch dort sehr oft, teilweise mehrfach täglich, gepieselt. Gut, dass es Moltontücher gibt.

Nach ein paar Wochen hat Sammy sich immer freier in der Küche bewegt, reagierte aber immer mit Flucht auf den Backofen, wenn Charlie auftauchte. Nach und nach hat Sammy das Erdgeschoß für sich erobert und hielt sich auch ab und an im Keller auf.

Sammys Unsicherheit zeigte sich leider sehr intensiv durch viele Stellen, an denen Sammy regelmäßig seine Urinmarkierung setzte und sie auch häufig auffrischte. Wir haben täglich diese Stellen gereinigt und haben dabei u.a. gelernt, dass essig- und/oder ammoniakhaltige Reinigsungsmittel nicht verwendet werden sollten. Denn diese Reinigungsmittel veranlassen eine Katze dazu schnell mal die eigene Duftmarke an dieser Stelle wieder aufzufrischen. Auch Küchenrollenpapier ist wenig sinnvoll, denn die weichere Unterlage ist ebenfalls eine Aufforderung für die Katze. Gut bewährt für’s Reinigen haben sich allerdings Zeitungspapier und Wodka.

Zeitungspapier ist sehr saugfähig und hat einen scheinbar interessanten Geruch für Katzen. Der Wodka hat den Vorteil, dass er nicht so intensiv nach Alkohol riecht, aber trotzdem so hochprozentig ist, dass die Bakterien, die im Urin für den Geruch verantwortlich sind, beim Putzen abgetötet werden und Uringeruch so vermieden werden kann.

Zu seinen schlimmsten Zeiten der Undichtigkeit Sammy hat Stellen, die mit Wodka gereinigt wurden dann wenigstens für ein paar Tage ignoriert.

Nach und nach hat Sammy etwas Selbstvertrauen gefaßt und ist auch ab und an mal in die erste Etage gegangen, aber sein Reich war einfach die Küche.

Seit dem 01.09.2008 hat sich bei Sammy einiges geändert. Seit diesem Datum schläft Sammy eigentlich jede Nacht mit im Bett. Mal am Fußende, mal auch direkt neben dem Kopfkissen. Auch hält er sich nicht mehr den ganzen Tag in der Küche auf, sondern vermehrt in den oberen Etagen und er läuft auch mal von einer Etage in die andere.

Charlie versucht er immer noch aus dem Weg zu gehen. Eigentlich müßte Sammy sich nur einmal Charlie entgegenstellen, denn Sammy ist erheblich größer und schwerer als Charlie und könnte sich damit durchaus behaupten.

Wir vermuten, dass Sammy zur Hälfte Main Coon ist, denn er ist ein großer Kater und sein Körperbau weist auf Main Coon hin. Seine Schnurrhaare sind sehr lang und passen gut zum Gesamtbild.

Weil Sammy sehr menschenbezogen ist, liebt er es sich in unserer Nähe aufzuhalten. Ist er mit im Arbeitszimmer kann es manchmal schwierig werden am Computer zu arbeiten. Sammy läuft nämlich schonmal gezielt vor einem über die Tastatur und setzt sich dann auch gern so vor den Bildschirm, dass an Arbeiten nicht mehr zu denken ist. Sammy will dann gekrabbelt und gekuschelt werden. Oder er setzte sich so neben die Maus, dass es keine Möglichkeit gibt diese noch zu bedienen.

Wenn Sammy dann direkt vor einem sitzt, ist es besser sich ein paar Minuten um ihm zu kümmern. Schmusen, streicheln oder kämmen ist dann genau richtig. Auch einen Katzenstick nimmt er dann gern. Wenn man sich nämlich nicht auf Sammy einläßt, wenn er es fordert, dann kann Sammy auch schon mal böse werden und beißt dann zu. Sammy hat einen sehr festen Biß. Sammy beißt zu und läßt sofort wieder los, da er direkt merkt, dass er etwas gemacht hat, was nicht gut war. Ein lauter Aua-Schrei tut sein übriges.

Sammy ist alles in allem ein gemütlicher Kater, der auf viel Action verzichten kann. Aber hin und wieder überkommt ihn doch eine kleine Spiellaune. Mit seiner Katzenminze-Strickmaus unterstützen wir seine Spiellaunen. Er kuschelt und plüscht mit der Maus immer wieder mal ein paar Minuten rum.

Natürlich reagiert Sammy, auch wie die meisten Katzen, auf Bewegung unter der Decke durch Finger, Hand oder Stöckchen. Er steht dafür zwar nicht unbedingt auf, aber in seinem Bewegungsradius versucht er dann schon das bewegende Etwas zu erwischen. Wer nicht schnell genug ist, muß durchaus mit einem heftigen Pfötchenhieb oder einem Biß durch die Decke rechnen.

Wie Charlie nutzt Sammy auch gern die Möglichkeit raus in den Garten zu gehen. Er ist nicht so häufig und so lange draußen wie Charlie, aber auch Sammy fordert seinen Gang an die frische Luft regelmäßig rein.

Wenn Sammy dann wieder rein will und die Terrassentüren sind zu, macht er sich, wenn er einen seiner Dosenöffner sieht, bemerkbar. Er kratzt dann fast aufrecht stehend am Glas der Terrassentür. Hat er feuchte Pfötchen dann gibt es laut quietschende Geräusche. Und Sammy hat eine gute Ausdauer.

Sammy ist eigentlich ein Trockenfutter-Junkie, aber seit er Ende 2009 innerhalb von 4 Wochen 2 Blasenentzündungen hatte, muß er sich hauptsächlich mit Naßfutter zufrieden geben. Trockenfutter gibt es nur noch ab und an mal und dann auch nur Trockenfutter, das speziell für Katzen, die zu Struvit* neigen abgestimmt ist. Aber inzwischen verputzt Sammy sein Naßfutter, vorallem Geschmacksrichtung Huhn, sehr gut und freut sich um so mehr, wenn es dann mal eine kleine Portionen Trockenfutter gibt.

*Struvitsteine sind Harn- bzw. Blasensteine, die aus Phosphor, Magnesium und Ammonium bestehen und aufgrund einer genetischen Veranlagung der Katzen entstehen bzw. auftreten können (Quelle: www.animonda.de)

Quelle: Blog: Meine Katze und ich

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Katzenstudie – Charlie


Name: Charlie
Geschlecht: Kater (kastriert)
Geburtsdatum: wahrscheinlich Mai 2002
Geburtsort: Straße, Türkei
Fellfarbe: Rücken, Kopf, Schwanz: braun-/grau-getigert, Bauch, Hals: weiß
besonderes Merkmal: kleiner braun-getigerter Fleck auf der linken Mäulchenseite

Im Juli 2002 ist Charlie bei uns eingezogen, nachdem meine Stieftochter und ihr damaliger Freund, ihn aus ihrem Türkei-Urlaub mitgebracht haben. Charlie war ein kleines schmächtiges, aber von Anfang an, sehr neugieriges Katerchen.

Seit seinem Einzug bei uns hat Charlie ein Kuscheltier – seine Ente Ducky.


Charlie war nur unwesentlich größer als Ducky. Charlie liebt Ducky über alles und tobt regelmäßig mit Ducky rum. Ducky wird ab und an in die Waschmaschine gesteckt und gewaschen, da Ducky wirklich überall mal landet.

Charlie geht gern in den Garten und hält sich bei gutem Wetter stundenlang draußen auf. Damit Charlie aber nicht aus dem Garten abhauen kann, trägt er seit er bei uns eingezogen ist ein Katzengeschirr. Da außerhalb unseres Garten ein Kreisverkehr und eine Hauptverkehrsstraße sind, ist es uns einfach auch zu gefährlich Charlie als Freigänger laufen zu lassen. Daher haben wir im Garten ein Stahlseil gespannt, das vom Haus bis hinten in den Garten geht. Charlie kann bis auf etwa 10 qm den gesamten Garten nutzen. Selbst einmal um den Fischteich schafft er es.

Vor jedem Gang in den Garten bearbeitet Charlie erst einmal den Kratzbaum, der direkt an der Terrassentür steht. Er macht sich ganz lang und länger und kratzt intensiv an der Sisalsäule.

Charlie kann im Garten stundenlang im Gebüsch sitzen und den Garten der Nachbarn beobachten. Er tobt auch gern auf dem Rasen rum. Manchmal rast er von hinten bis auf die Terrasse und wieder zurück. So schnell manchmal, dass wir ihn nur flitzen sehen.

Charlie sitzt auch gern auf der Mauer zu unseren Nachbarn. Von dort hat er einen erhöhten Ausblick und kann bis in die Gärten der Nachbarn gucken.

Charlie ist ein sehr verschmuster und verspielter Kater. Besonders abends schmust Charlie gern mit uns und schnurrt dabei intensiv. Charlie macht sich dann lang und länger auf einem von uns und wird teilweise richtig „plüschig“ und versucht noch näher an uns ran zu kommen. Charlie gibt auch Köpfchen, was teilweise schmerzhaft sein kann, wenn es ein Kinnhacken ist. Ist Charlie „plüschig“ dann macht er auch Milch treten und sein Schnurren wird noch intensiver. Dann läßt er sich auch von Köpfchen bis zum Schwanzansatz streicheln.

Das ist eine Seite von Charlie. Eine andere Seite von Charlie ist leider, dass er Sammy und auch Tiffy jagt und aggressiv auf die beiden reagiert. Im Grunde will Charlie mit Sammy und auch Tiffy spielen, aber er ist so stürmisch dabei, dass er beiden Angst macht. Manchmal sitzt er „zwitschernd“ in der Nähe von Sammy und „baggert“ ihn regelrecht an. Charlie blinzelt Sammy an und er wirft sich auch auf den Fußboden und rollt sich hin und her und „zwitschert“ dabei besänftigend. Aber seine Spiellaune kann auch schnell in Aggression umschlagen, dann geht es ihm nur darum Sammy oder Tiffy zu jagen und zu erwischen. Charlie hat Sammy schon mehrfach dann Fell ausgerupft, weil er mit den Pfoten wild nach Sammy geschlagen hat.

Auch, wenn Charlie verschmust ist, er mag es nur bis zu einem gewissen Punkt gestreichelt zu werden. Seine Verschmustheit kann auch uns gegenüber schnell in Aggression umschlagen und dann wird gebissen, gekratzt und getreten.

Wenn Charlie einen von uns angreift, ist meistens eine Phase des Tobens vorausgegangen. An Charlies Augen ist zu erkennen, dass er dann jeden Moment angreift. Charlie springt die Hand oder den Arm an, der gerade noch mit ihm getobt hat. Er beißt richtig fest zu und verstärkt seinen Biß auch. Er läßt kurz ab und beißt dann wieder zu. In dieser Situation ist es fast unmöglich Charlie wieder zu beruhigen. Der Adrenalinspiegel ist dann so hoch, dass nur noch Aufstehen, Weggehen und Ignorieren hilft.

Obwohl Charlie inzwischen schon fast eine Seniorkatze ist, spielt er sehr gern. Ducky wird häufig und intensiv bespielt. Aber auch seine Leine oder ein Schnürrriemen sind tolles Spielzeug für Charlie. Dabei kann er seine Jadgtrieb so richtig ausleben und er ist wirklich gut dabei. Charlie hat eine sehr schnelle Reaktion. Auch tobt Charlie gern in Kartons rum. Wenn dann auch noch Zeitungspapier im Karton ist, gibt es für Charlie fast kein Halten mehr. Charlie sucht auch gern nach einem Spielzeug oder mal einem Leckerchen im Karton.

Dass Charlie ein guter Jäger ist, wissen wir von seinen diversen Jadgerfolgen. In den letzten Jahren hat er zweimal einen Jungvogel gefangen, den wir ihn aber abnehmen und außer Reichweite bringen konnten. Auch die Mäuse in unserem Garten haben die Erfahrung machen müssen, dass Charlie wirklich schnell ist. Da Charlie eine Maus nie aus Hunger erlegen würde, spielt er mit den Mäusen, was diese nicht immer überleben. Die ein oder andere Maus ist an Herzversagen gestorben, einer Maus hat Charlie mal mit einer Kralle das Bäuchlein ausgeschlitzt und wir haben sie erlöst.

Charlie läßt sich aber auch von Schmetterlingen oder Grashüpfern im Garten zum Spielen animieren und jagt diesen Tierchen hinterher. Die Vögel, die sich trotz Katzen, gern in unserem Garten aufhalten sind für Charlie auch immer wieder ein Anreiz von der Terrasse aus los zu stürmen.

Was Charlie nicht wirklich mag und da wird er wirklich zu einem kleinen Tiger, sind andere Katzen, Freigänger aus der weiteren Nachbarschaft, die SEINEN Garten besuchen. Charlie setzt bei Katzenbesuch immer alles daran die fremde Katze aus dem Garten zu vertreiben.

Wie die meisten Katzen, mag Charlie es, wenn er sich in einen relativ kleinen Karton quetschen kann. Egal wie eng und ungemütlich es sein kann, Charlie quetscht sich rein und findet trotz der Kleinheit des Kartons die Möglichkeit sich kuschelig in den Karton zu legen und dann auch lange Zeit in dem Karton zu schlafen.

Bei Futter ist Charlie manchmal etwas mäkelig. Nassfutter frißt er eigentlich gern, aber es muß nach seinem Geschmack sein. Er frißt gern Fisch-Nassfutter und von almo nature die Hühnerschenkel. Bei Trockenfutter ist er schon eine ganze Zeit auf Pro Plan After Care „abonniert“. Pro Plan After Care ist auf Lachs- und Thunfischbasis – also auch Fisch. Charlie probiert zwar schon mal anderes Trockenfutter, aber bisher gab es nichts was an Pro Plan After Care rankam.

Charlie ist seit 2008 auch rasender Katzenreporter. Die von uns gekaufte Cat Cam trägt Charlie an einem alten Halsband um den Hals und macht Fotos seiner Umgebung aus Katzensicht.

Quelle: Blog: Meine Katze und ich