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Teilnehmerbericht zur Blogparade / Blog Carnival

Foto: privat

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Bei uns zu Hause leben drei Katzen, der Digge ist 2002 zu uns gekommen, wild auf einem Bauernhof geboren, kam er plötzlich ca. 1 Jahr alt zu uns in die Wohnung, legte sich auf einen Sessel und blieb wie selbstverständlich. Obwohl er nie zuvor eine Menschenhand gespürt hatte, konnte ich von Anfang an mit ihm machen, was ich wollte. Das tat ich dann auch, er wurde kastriert 🙂 Unser Digger fordert nie, wenn er etwas möchte, z. B. neues Fressen oder Naschis, setzt er sich mucksmäuschenstill vor seinem Fressnapf und hypnotisiert ihn, bis da was drin ist, will er beschmust werden, setzt er sich wieder ganz still neben uns und wartet ab. Streichelt man ihn dann übers Köpfchen, schmeißt er sofort seine Schnurrmaschine an.

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Winnie habe ich 2004 ausgesetzt mit ca. 10 Wochen im tiefsten Wald gefunden. Sie ist unsere kleine Diva und die fordert, aufdringlich und unermüdlich. Wenn es ums Fressen geht, geht es eigentlich noch, hier streicht sie einem um die Füße und maunzt, geht es aber ums Schmusen, kennt sie keine Gnade, maunzen, quaken, mit dem Köpfen stupsen, mit den Pfötchen scharren bis hin zum zärtlichen Knabbern an der Hand ist alles möglich. Hat sie dann erst einmal ihren Willen bekommen, darf ihr nichts und niemand in die Quere kommen und wehe ich bewege mich. Abends beim Fernsehen liegt sie dann auf dem Rücken wie ein Baby in meinem Arm. Kreischt ihre Artgenossen weg und will nur mich. Das geht durchaus bis zu 2 Stunden so. Der Vorteil daran ist, wenn ich ins Bett gehe, sind Arme und Beine schon eingeschlafen.

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Unsere Fussel ist vor knapp 2 Jahren zu uns gekommen, 14 Jahre alt und ausgesetzt, vielleicht weil es gesundheitlich so eine kleine Problemkatze war. Auch sie fordert nie, zeigt uns aber deutlich was, wann und wo sie etwas möchte. Fressen und Naschis interessiert sie (leider) nicht. Möchte sie aber gebürstet werden, passt sie einen ab, läuft einem vor die Füße ab ins Bad und springt auf den Wäschekorb. Das erinnert mich immer so an Hundeausstellungen, wenn kleine Hunde auf ihrem Tisch stehen und „hübsch“ gemacht werden. Ist übrigens sehr praktisch da rückenfreundlich. Möchte sie gestreichelt und beschmust werden, fängt sie einen wiederum ab, läuft einem vor die Füße, ab ins Schlafzimmer und rauf aufs Bett, guckt einen an und flüster zärtlich (hört sich blöd an, ist aber so) dann ist sie soone richtig kleine Sabbeltasche und dann geht`s los. Mit dem Köpfchen stupsen, schnurren, den Kopf zur Seite legen und sich das Ohr im wahrsten Sinne des Wortes kneten lassen.

Vielen Dank an FusselCat für den Beitrag zur Blogparade!

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